Errare humanum est. - Irren ist menschlich.

Sonntag, Mai 27, 2007

Epigenetik – die Brücke zwischen Wissenschaft und „The Secrect“

Man kennt das ja. Man denkt, dass man eine neue Erkenntnis gewonnen hat. Heureka! Man denkt endlich einen wesentlichen Zusammenhang erkannt zu haben und stellt dann später fest, dass andere diese neue Erkenntnis mit den Satz: „Ach so das, ja, das ist schon lange bekannt“, quittieren. Hmmm, dann sind die Hormone, die Euphorie auslösen schnell wieder weg und man denkt: „wie peinlich“.

Nun, ich will es riskieren. Ich riskiere mich zu blamieren, denn ich hatte einen solchen Erkenntniszustand, nachdem ich ein Buch über Zellbiologie gelesen habe. The Biology of Belief: Unleashing the Power of Consciousness, Matter and Miracles, von Bruce Lipton.

Er ist Zellbiologe und Wissenschaftler. Er war Agnostiker, also einer der Gott ablehnt, der glaubt, dass es keinen Gott gibt und inzwischen gläubig wurde. Er glaubt nach meinem Verständnis nicht an Gott, sondern an eine Energie, die die Wissenschaft noch nicht erklären kann. Eine Energie, die wissenschaftlich am Besten in der Quantenphysik angesiedelt werden kann. Als Zellbiologe war er zunächst auch unter dem deterministischen Dogma von Darwin und der DNS aufgewachsen. Heißt: durch Mutationen in den Gene werden die Arten überleben, die sich am Besten der jeweiligen Umwelt anpassen können. Diese Annahmen bewirkt dann, dass wir so sind wie wir sind, weil die Gene uns zu dem machen, was wir sind. Gerade in den letzten Jahren wird diese Diskussion immer enthusiastischer geführt. Es wurden alle möglichen Gene gefunden: für Fettleibigkeit, gegen Krebs und so weiter. Die allgemeine Ansicht ist, dass wenn man das jeweilige Gen an oder abschaltet, die Funktion an- oder ausgeschaltet wird und dann der Vorgang eingeleitet oder rückgängig gemacht wird. Schaltet man das „Fett“ Gen aus, kann man essen was man will und nimmt nicht zu.

Das ist natürlich vereinfacht, stark vereinfacht, zeigt aber im Wesentlichen den Determinismus der Gen-Debatte.

Dann gibt es die andere Seite: The Secret, das Geheimnis. Der Buch Renner aus USA ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich und wer weiß wo sonst noch auf der Welt. Man könnte es zusammenfassen und unter dem Titel: „Die Gedanken bestimmen wer Du bist und wie Du Dich fühlst“. Also eine Neuauflage von positiven Denken? Nein, dass wäre zu einfach und funktioniert nicht wirklich, denn alleine positive Affirmationen bewirken oft das Gegenteil. Es müssen schon grundsätzliche Überzeugungen sein. Und diese wirken sehr wohl. Wer bis in die letzte Zelle seines Sein fest von etwas überzeugt ist und ein Ziel hartnäckig genug und leidenschaftlich genug verfolgt, hat eine sehr hohe Chance es zu erreichen, auch gegen den allgemeinen Widerstand und den Unglauben anderer. Dafür gibt es hunderttausende von Beweisen. Das fängt an bei: „Der Mensch kann nicht fliegen“ und geht weiter bei Spontanremission von Krebs, wenn der Krebs plötzlich wie von Zauberhand verschwunden ist.

Es ist also nicht simples positives Denken, sondern eher etwas, was mit Glauben zu tun hat und als Gesetz der Resonanz bezeichnet werden kann. Selbsterfüllende Prophezeiung. Man muss nur fest daran glauben! Und ja, das ist so, auch wenn die meisten Menschen diese Aussage zynisch in den Dreck ziehen, weil sie eben nicht an die Resonanz glauben. Was immer du glaubst wird wahr, egal ob es gut ist oder schlecht, du behältst in jedem Falle recht.

Und dann der Glaube. Hat das was mit Religion zu tun. Ja und Nein. Es gibt genügend Beweise in allen Religionen, das der Glaube Berge versetzen kann. Ja, Religionen und Glaube hängen schon zusammen. Gott und The Secret? Das kann man sehen wie mal will und wenn man Gott als die Energie bezeichnet, dann ist das sicher ganz richtig gedacht.

Wichtig ist eben nur, dass die Gene nicht das Leben bestimmen. Der Fehler, den die Menschen gemacht haben, ist die Trennung von Geist und Materie! Und das ist nachvollziehbar, denn es waren die verbrecherischen Kirchen, allen voran die katholische Kirche, die diese Trennung forciert hat, indem sie die Wissenschaft zu unterdrücken versucht hat. Indem sie nur die eigene Machtposition stärken wollte und Milliarden von Menschen belügt und betrügt. Die Machtspielchen, die Kreuzzüge, die Hexenverbrennung, das Diktat der katholischen Verbrechersyndikate, die hunderttausenden Menschen das Leben gekostet haben, haben die Wissenschaftler von Geist und Materie getrennt. Denn die Wissenschaftler wussten, sie konnten beweisen, dass es nicht so ist, wie die Kirche es postuliert; das die Erde keine Scheibe ist und dass das Weltall sich nicht um die Erde dreht.

Was die Kirche aber auch dadurch geschafft hat, ist der Menschheit den Zusammenhang zwischen Geist und Materien zu nehmen. Das ist wahrscheinlich das schlimmste Verbrechen überhaupt. Heute entdecken wir diesen Zusammenhang wieder. „Gott sei Dank!“

Lipton hat nun eine Transformation von einem Agnostiker zu einem Gläubigen durchgemacht und zwar weil er beobachten konnte, das das alleinige Vorhandensein von einem Gen NICHTS bedeutet. Das Gen ist seiner Meinung nach nur eine Schablone in der eine Handlungsanweisung hinterlegt ist und das bedeutet nicht gleichzeitig, dass diese Handlung auch ausgeführt werden MUSS. Wie kommt es nun zu der Ausführung der Handlungsanweisung?

Ich denke, dass genau an dieser Stelle die Gedanken, die Resonanz, The Secret ins Spiel kommen und sozusagen den energetischen Impuls geben, um eine DNA bedingte Aktion auszulösen. Natürlich geht das auch bedingt durch ein Medikament, die Frage ist jedoch, ob unsere Allopathie, also unsere Schulmedizin, schon weit genug ist, um Gene auch in der fortgesetzten und vor allem in der Fernwirkung zu beeinflussen. Oder ist es nicht so, dass nur ein kurzfristiger Vorteil erzeugt werden kann, der nicht lange wirkt, weil die zu Grunde liegende Überzeugung, sprich Energie, sprich Glauben und Gedanken, andere Gene aktiviert, die dann gegen diesen menschlichen medikamentösen Eingriff wirken. Oder anders gefragt: „Warum wirken Placebos?“

Und warum wirken Gedanken über Distanzen? Diese Fragen werden sicher in der Zukunft von der Quantenphysik gelöst werden und das ist auch letztlich der Gedanke, den Lipton formuliert.

Ich habe nun die Erkenntnis gewonnen, dass ein deterministisches vorherbestimmtes Leben nur dann existiert, wenn man fest genug daran glaubt. Wenn man was anderes glaubt, hat man auch recht.

Gene sind nichts anderes als Programmmodule mit bestimmten Eigenschaften und Handlungsanweisungen, die durch ein übergeordnetes Programm, unseren Gedanken, aufgerufen werden. Lipton hat das in den Zellen untersucht und gesehen, dass diese Gene durch andere Moleküle blockiert oder aktiviert werden. Er kann die Chemie nachweisen, er kann einzelnen Molekühle bestimmen und verfolgen, aber bisher ist es eben noch nicht gelungen zu bestimmen, warum welche Moleküle wann und wo sind. Also, die Wirkweise der chemischen Mechanik ist weitestgehend verstanden, aber der Steuerungsmechanismus, die Software noch lange nicht.

Und diese Software wird durch die Quantenwelt bestimmt, durch Energien, die auch über Distanzen wirken können, Gedanken mit Fernwirkung. Diese Fernwirkung hat Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnet und ist eine der spannendsten Eigenschaften der Quanten. Deepak Chopra ist der Überzeugung, dass wir alle nur in einen riesigen Energiefeld, einem Quantenfeld existieren und die Materie, also unser Körper, unser Gehirn nicht denkt, sondern, dass die Materie durch die Gedanken erschaffen werden.

Und wenn, wie nachgewiesen ist, die „spukhafte Fernwirkung“ existiert, ist es dann ein „Wunder“, wenn durch reines Senden von Energie, von „Licht“ und „Liebe“ ein Mensch, denn wir wirklich „lieben“ gesund wird, sich besser fühlt? Es ist nichts anderes als die „spukhafte Fernwirkung“ die in dem anderen Körper ein Molekül veranlasst die Zell-DNA zu aktivieren und mit diesem „guten“ Bauplan eine Zellteilung einzuleiten und dann einen weitere und eine weitere. Quadratisch wachsen dann die Killer-T-Zellen und sind in Windeseile dem Virus überlegen. Der Virus wird vernichtet und der Körper gesund. Das geht aber eben nur, wenn der kranke Mensch das auch will, wenn er überzeugt ist, dass es sich lohnt zu leben, wenn er nicht aufgegeben hat. Denn dann wird eben ein anderes Molekül aktiviert und auch das hat Lipton gesehen, die Apoptose, den programmierten Zelltod. Aber auch hier stellt sich die Frage: Welches Programm? Nun, es ist immer das gleiche Programm. Unsere Gedanken, unsere Werte und unsere Überzeugungen.

Wenn ich mir diese Zusammenhänge überlege, zeichnen sich Zusammenhänge zwischen vielen vielen gelernten Grundsätzen, Aussagen und Glaubenstrukturen heraus. Churchill sagte als Redner an einer Universität nur wenige Worte: „Gib nie, nie, nie auf“. Das war seine ganze Rede. Wenn man diesen Grundsatz verinnerlicht, in jeder Zelle seines Seins verinnerlicht und von Kopf bis Fuß davon überzeugt ist, dann hat die Apoptose keine Chance. Wenn man die Zellen nicht zum Tode verurteilt, den Zelltod programmiert, nei auch nur einen einzelne Zelle aufgibt, dann können sie nur leben.